Jan 06 2010

Bratapfel

Published by at 18:34 under Rezepte

Zube­rei­tungs­zeit:
ca. 45 Minu­ten

Zuta­ten für 4 Per­so­nen:

  • 4 mit­tel­große Äpfel, Bos­kop
  • 125 g But­ter
  • 150 g Zucker
  • 50 g gemah­lene Mandeln
  • 1/2 Vanil­le­schote
  • ¼ TL Zimt
  • 1–3 Schuss Cal­va­dos
  • 1 Becher Schlag­sahne
  • 1 TL Zucker

Diese Brat­äp­fel mit Cal­va­dos sind ein ech­ter Hoch­ge­nuss. Wie so oft kommt es bei die­sem ein­fa­chen Rezept aller­dings auf die Qua­li­tät der ein­zel­nen Zuta­ten an. Beson­ders bei der But­ter schmeckt man den Unter­schied deut­lich. Die viel­leicht beste But­ter mit ursprüng­li­chem Aroma kommt aus Frank­reich. Sie ist im Han­del als Fran­zö­si­sche Fass­but­ter erhält­lich. Für das Brat­ap­fel­re­zept sollte natür­lich die unge­sal­zene Vari­ante ver­wen­det wer­den. Eine andere, gute Mar­ken­but­ter geht natür­lich auch. Mar­ga­rine kann man bei die­sem Rezept jedoch nicht ver­wen­den, da der But­ter­ge­schmack hier sehr wich­tig ist.

Zube­rei­tung:

Bevor mit der eigent­li­chen Zube­rei­tung begon­nen wird, sollte der Back­ofen auf 180 Grad vor­ge­heizt wer­den.
Die Äpfel wer­den zunächst gewa­schen und das Kern­ge­häuse aus­ge­sto­chen. Dies geht beson­ders gut mit einem spe­zi­el­len Apfel­aus­ste­cher oder auch mit einem schar­fen Küchen­mes­ser.
Nun wird die Fül­lung der Brat­äp­fel zube­rei­tet. Dazu wer­den zunächst die gemah­le­nen Man­deln in einer Pfanne ohne Fett­zu­gabe leicht gerös­tet, bis sie zu duf­ten begin­nen. Man sollte dabei sehr vor­sich­tig sein und wäh­rend des Rös­tens stän­dig rüh­ren. Die Man­deln dür­fen auf kei­nen Fall dun­kel wer­den.
Die gerös­te­ten Man­deln gibt man nun in eine Schüs­sel und lässt sie etwas abküh­len.
In der Zwi­schen­zeit hal­biert man die Vanil­le­schote und schabt das Mark mit einem Mes­ser her­aus. Für das Rezept wird das Mark einer hal­ben Schote benö­tigt, davon wird aber für die Fül­lung wie­derum nur die Hälfte gebraucht, der Rest kommt spä­ter in die Schlag­sahne.
Zu den Man­deln kom­men jetzt ca. drei­vier­tel der But­ter, die Hälfte des Zuckers, das Salz, Vanil­le­mark und Zimt. Diese Zuta­ten wer­den zu einer geschmei­di­gen Masse ver­kne­tet.
Dann stellt man die vor­be­rei­te­ten Äpfel in eine feu­er­feste Form und gießt in jeden Apfel ein wenig Cal­va­dos, je nach Geschmack ca. einen Tee­löf­fel pro Apfel. Anschlie­ßend drückt man die Fül­lung am bes­ten mit den Fin­gern in die Äpfel, so dass sie bis zum Rand voll sind. Die Rest­li­che But­ter wird nun in Flöck­chen über und um die Äpfel ver­teilt. Ebenso wird der rest­li­che Zucker dar­über gestreut. Die ange­ge­bene Zucker­menge ist genau rich­tig für die Apfel­sorte Bos­kop. Wer einen süße­ren Apfel ver­wen­det sollte die Menge ent­spre­chend redu­zie­ren. Sie Sorte Bos­kop ist aller­dings die Beste für Brat­äp­fel.
Bevor die Form in den Ofen gestellt wird, über­gießt man die Äpfel noch nach Belie­ben mit 1–3 Schuss Cal­va­dos.
Die Brat­äp­fel wer­den im vor­ge­heiz­ten Ofen bei 180 Grad ca. 30 Minu­ten geba­cken. Die Back­zeit vari­iert etwas je nach Größe der Äpfel. Sie soll­ten eine gold-braune Farbe haben und schön weich sein. Durch den Zucker, die But­ter und den Cal­va­dos ist eine köst­li­che, kara­me­li­sierte Sauce ent­stan­den.
Wäh­rend die Äpfel ein wenig abküh­len, schlägt man die Sahne, die mit dem Rest des Vanil­le­marks und 1 TL Zucker aro­ma­ti­siert wird.
Ser­viert wer­den die hei­ßen Brat­äp­fel mit der Kara­mellsauce aus der Form und einer guten Por­tion küh­ler Schlagsahne.

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