Jan 26 2010

Bruschetta

Published by at 01:02 under Rezepte

Zube­rei­tungs­zeit:
30 Minu­ten
War­te­zeit:
ca. 1 Stunde

Zuta­ten für 4 Personen:

  • 1 ita­lie­ni­sches Weißbrot
  • 4 mit­tel­große Toma­ten oder 8–10 kleinere
  • 3 in Öl ein­ge­legte, getrock­nete Tomaten
  • 1 Bund fri­sches Basilikum
  • 1 Scha­lotte
  • Salz
  • Pfef­fer
  • 1 Prise Zucker
  • 2 Knob­lauch­ze­hen, geschält
  • 4 EL Oli­venöl, extra vergine

Zube­rei­tung:

Bru­schetta ist eine ita­lie­ni­sche Vor­speise, eine Anti­pasti. Die Spe­zia­li­tät stammt aus Mit­tel– und Süd­ita­lien und ist in der ursprüng­li­chen Form sehr ein­fach. Dazu wer­den die gerös­te­ten Weiß­brot­schei­ben ein­fach nur mit einer Knob­lauch­zehe ein­ge­rie­ben und mit ein paar Trop­fen Oli­venöl, Salz und Pfef­fer ser­viert.
Mitt­ler­weile gibt es unzäh­lige Vari­an­ten der belieb­ten Vor­speise Bru­schetta. Die­ses Rezept ist eher klas­sisch und schmeckt durch die Zugabe von getrock­ne­ten Toma­ten beson­ders aromatisch.

Für gelun­gene Bru­schetta ist die Qua­li­tät der Zuta­ten beson­ders wich­tig. Wer ein ita­lie­ni­sches Fein­kost­ge­schäft in der Nähe hat, kann ver­su­chen, ein ori­gi­nal ita­lie­ni­sches Weiß­brot, das mit Hart­wei­zen­mehl geba­cken wurde, zu bekom­men.
Alter­na­tiv kann ein gutes Baguette oder ein Cia­batta vom Bäcker ver­wen­det wer­den.
Aro­ma­ti­sche Toma­ten zu fin­den ist auch nicht immer ein­fach, vor allem im Win­ter. Hier eig­nen sich am bes­ten klei­nere Ris­pen­to­ma­ten, die im Han­del neu­er­dings ange­bo­ten wer­den oder im Som­mer fri­sche Frei­land­toma­ten. Cock­tail­to­ma­ten sind jedoch nicht zu emp­feh­len, sie sind in der Regel eher säuerlich.

Zunächst wird der Belag zube­rei­tet, da die­ser an Geschmack gewinnt, wenn man ihn eine Weile durch­zie­hen lässt.
Dazu wer­den die Toma­ten gevier­telt und ent­kernt. Der innere, wei­che Teil der Toma­ten wird dazu mit einem schar­fen Mes­ser her­aus­ge­schnit­ten. Er wird nicht benö­tigt, da der Belag sonst zu wäss­rig wird und das Brot spä­ter auf­wei­chen kann.
Die Toma­ten­vier­tel wer­den jetzt in Wür­fel geschnit­ten und in eine Schüs­sel gege­ben. Die Scha­lot­ten und die getrock­ne­ten Toma­ten wer­den eben­falls fein gewür­felt und hin­zu­ge­ge­ben. Das Ganze wird nun mit Salz, etwas Pfef­fer und einer guten Priese Zucker gewürzt und mit dem Oli­venöl gemischt. Der Belag ist nun fer­tig und sollte abge­deckt bei Zim­mer­tem­pe­ra­tur min­des­tens 1 Stunde durch­zie­hen.
Nun wird das Brot in circa 1,5–2 Zen­ti­me­ter dicke Schei­ben geschnit­ten. Wenn es ein eher dün­nes Brot ist, soll­ten die Schei­ben schräg geschnit­ten wer­den, damit sie nicht zu klein sind. Für die­ses Rezept wer­den 8 Schei­ben Brot benö­tigt, also zwei für jede Per­son. Die Brot­schei­ben wer­den auf ein Back­rost gelegt und im vor­ge­heiz­ten Ofen bei 170 Grad unge­fähr 5 Minu­ten gerös­tet. Die Röst­zeit hängt von der Art des Bro­tes ab. Die Schei­ben dür­fen auf kei­nen Fall braun wer­den. Idea­ler­weise sind die Schnitt­flä­chen knusp­rig und der innere Teil des Bro­tes noch etwas weich. Wenn man mit dem Fin­ger auf die Brot­schei­ben drückt, sollte sich die Ober­flä­che hart anfüh­len aber noch etwas nach­ge­ben.
Nach dem Rös­ten lässt man das Brot kurz abküh­len und reibt dann jede Scheibe auf der Ober­seite mit einer Knob­lauch­zehe ein. Die so vor­be­rei­te­ten Schei­ben wer­den auf eine Ser­vier­platte oder auf Tel­ler gelegt. Den Toma­ten­be­lag ver­teilt man nun gleich­mä­ßig auf den Brot­schei­ben und gar­niert jedes Bru­schetta mit eini­gen Basi­li­kum­blät­tern. Zum Schluss kann man noch etwas frisch gemah­le­nen Pfef­fer über die Toma­ten­brote geben. Die Bru­schetta soll­ten mög­lichst sofort ser­viert und geges­sen wer­den, das sie frisch und noch leicht warm am bes­ten schmecken.

Die­ses Rezept kann auch leicht abge­wan­delt wer­den. In Ita­lien wird das Brot wie beschrie­ben gerös­tet und mit den kal­ten Toma­ten belegt. Sehr lecker schmeckt Bru­schetta aber auch, wenn man den Belag auf die unge­rös­te­ten Brot­schei­ben ver­teilt und diese anschlie­ßend im Ofen bei 180 Grad für circa 6– 8 Minu­ten backt. Diese Vari­ante mit geba­cke­nen Toma­ten wird heiß serviert.

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