Jan 24 2010

Dampfnudeln

Published by at 23:26 under Rezepte

Zube­rei­tungs­zeit:
30 Minu­ten
Ruhe­zeit:
1 Stunde

Zuta­ten für 4 Personen:

  • 550 ml Milch
  • 100 g But­ter, zimmerwarm
  • 1 Ei
  • 500 g Mehl Typ 450
  • 1 Päck­chen Trockenhefe
  • 5 EL Zucker
  • 1 EL Vanil­le­zu­cker, mög­lichst echter
  • 1 TL abge­rie­bene Zitronenschale
  • 1 Prise Salz
  • 100 g Zucker

Zube­rei­tung:

Zunächst wer­den 300 ml Milch in einem Topf leicht erwärmt und die Hälfte der But­ter darin geschmol­zen. Das Ganze lässt man am bes­ten ein wenig abküh­len. Die Mischung darf höchs­tens hand­warm sein, da sonst die Hefe zer­stört wird und der Teig spä­ter nicht mehr auf­ge­hen kann.
Nun gibt man das Mehl in eine Schüs­sel und ver­mischt es mit der Tro­cken­hefe, Salz, Zitro­nen­schale, Vanil­le­zu­cker und 5 EL Zucker. Jetzt kom­men die Milch-Buttermischung und das Ei hinzu. Mit dem Knet­ha­ken oder in einer Küchen­ma­schine wird alles zu einem geschmei­di­gen, glat­ten Teig ver­kne­tet.
Die Dampf­nu­deln wer­den locke­rer, wenn man den Hefe­teig anschlie­ßend noch ein­mal mit den Hän­den gut durch­kne­tet. Wenn er noch zu feucht ist und klebt, muss even­tu­ell noch etwas Mehl unter­ge­ar­bei­tet wer­den. Der Dampf­nu­del­teig sollte jedoch nicht so fest wie ein Brot­teig sein, son­dern weich und leicht glän­zend aber auch nicht so weich, dass er an den Hän­den kle­ben bleibt. Mit der Zeit bekommt man ein Gefühl für die per­fekte Kon­sis­tenz.
Der Teig wird nun mit einem Tuch zuge­deckt und min­des­tens eine Stunde gehen gelas­sen, bis er sein Volu­men unge­fähr ver­dop­pelt hat.
Der gegan­gene Teig wird jetzt noch ein­mal kurz gekne­tet und in 12 Por­tio­nen geteilt. Diese wer­den zu Kugeln geformt und auf einer Unter­lage kurz ruhen gelassen.

Wäh­rend­des­sen wer­den in einem Topf mit circa 25 cm Durch­mes­ser und einem gut schlie­ßen­den Deckel 50 g But­ter erhitzt und mit 100 g Zucker unter stän­di­gem Rüh­ren kara­mel­li­siert, bis die Masse hell­braun ist. Dann wer­den unter Rüh­ren 250 ml Milch hin­zu­ge­ge­ben. Das Kara­mell sollte kom­plett in der Milch auf­ge­löst wer­den. In diese Milch wer­den nun die Teig­ku­geln neben­ein­an­der gesetzt und der Deckel wird gut ver­schlos­sen. Die Milch mit den Dampf­nu­deln wird zunächst erhitzt, bis die Milch zu sie­den beginnt. Sie sollte aber nicht kochen. Dann schal­tet man die Hitze her­un­ter und lässt das ganze 30 Minu­ten sanft garen. Es ist sehr wich­tig, dass der Topf­de­ckel wäh­rend der gesam­ten Gar­zeit nicht geöff­net wird. Beson­ders prak­tisch ist natür­lich ein Glas­de­ckel, durch den man den Vor­gang beob­ach­ten kann. Ein guter Tip ist auch, ein Küchen­hand­tuch fest um Deckel und Topf­rand zu schlin­gen und zu ver­kno­ten. Wenn die Dampf­nu­deln auf­ge­hen, kann es bei einem zu leich­ten Deckel sonst pas­sie­ren, dass er hoch­geht und der Dampf ent­weicht.
Wenn die Dampf­nu­deln fer­tig sind, hat sich unten eine knusp­rige Kruste gebil­det und die Karamell-Milch hat die Teig­klöse mit einer dün­nen, süßen Schicht über­zo­gen.
Dazu schme­cken Vanil­le­sauce und ein Frucht­kom­pott beson­ders gut.

Man kann die­ses Rezept auch belie­big abwan­deln. Eine beliebte Vari­ante sind gefüllte Dampf­nu­deln. Dazu wird zum Bei­spiel ein TL Pflau­men­mus schon beim For­men der Teig­klöße hin­ein­ge­ar­bei­tet. Dazu wer­den die Teig­por­tio­nen flach gedrückt, die Mar­me­lade in die Mitte gesetzt und der Teig vor­sich­tig um die Fül­lung geschla­gen, so als ob man einen Beu­tel formt.

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