Feb 28 2010

Forelle blau

Published by at 12:30 under Rezepte

Zube­rei­tungs­zeit:
ca. 35 Minuten

Zuta­ten für 2 Personen:

  • 2 Forel­len à 400 g
  • 1 Bund glatte Petersilie
  • 1 Lauch­stange
  • 2 Möh­ren
  • 120 g Knollensellerie
  • 1 Zwie­bel
  • 2 Lor­beer­blät­ter
  • 2 Stän­gel fri­scher Thymian
  • 3 Nel­ken
  • ein paar Pfefferkörner
  • 3 Piment­kör­ner
  • 1,5–2 TL Meersalz
  • 100 ml guter Weißweinessig
  • 100 ml tro­cke­ner Weißwein

But­ter­sauce:

  • 50 g Butter
  • 100 g eis­kalte But­ter­flöck­chen, am Bes­ten aus dem Gefrierfach
  • 1 Scha­lotte, fein gewürfelt
  • 1 Schuss Weißwein
  • 1 TL getrock­ne­ter Estragon
  • Pfef­fer
  • Salz

Küchenu­ten­si­lien:

  • ein gro­ßer Brä­ter in den die Forel­len ganz hin­ein pas­sen oder ein spe­zi­el­ler Fischtopf

Zube­rei­tung:

Für den Küchen­klas­si­ker Forelle blau kön­nen nur ganz fri­sche, unge­schuppte Forel­len ver­wen­det wer­den. Die Blau­fär­bung ent­steht durch die Reak­tion der natür­li­chen Schleim­schicht der Fische mit dem Essig. Sind die Fische nicht ganz frisch oder sogar tief­ge­fro­ren, ist diese Schleim­schicht meis­tens zer­stört. Man sollte die Fische ent­we­der gar nicht waschen oder aber nur ganz kurz in eine Schale mit Was­ser tau­chen. Gründ­li­ches Waschen unter flie­ßen­dem Was­ser würde den Schleim zu sehr ablö­sen. Fra­gen sie am Bes­ten bei einem guten Fisch­händ­ler gezielt nach Forel­len, die für die­ses Gericht geeig­net sind.
In den Bauch der Forel­len kommt ein wenig Salz, Pfef­fer und einige Stän­gel Peter­si­lie.
Die Lauch­stange, die Möh­ren, die Zwie­bel und die Sel­le­rie wer­den geputzt und in mund­ge­rechte, deko­ra­tive Stü­cke geschnit­ten. Sie soll­ten nicht zu klein sein, damit das Gemüse nicht zer­fällt.
In den Brä­ter oder Fischtopf kom­men nun das vor­be­rei­tete Gemüse, Lor­beer, Piment, Pfef­fer­kör­ner, Nel­ken, Thy­mian, Salz und 1,5 Liter Was­ser. Das Gemüse lässt man jetzt erst ein­mal wenige Minu­ten kochen.
Dann wer­den Weiß­wein und Weiß­wein­es­sig hin­zu­ge­ge­ben und die Forel­len wer­den auf das Gemü­se­bett gelegt. Wer einen Brä­ter mit Sie­b­ein­satz hat, kann die Forel­len auch in das Sieb legen, es geht aber auch ohne. Zuge­deckt lässt man die Forel­len nun 8–10 Minu­ten auf klei­ner Flamme garen. Wenn man an der Rücken­flosse ein wenig zieht und sich diese leicht her­aus­zie­hen lässt, sind die Forel­len gar.

Wäh­rend die Forel­len garen, kann man schon ein­mal die But­ter­sauce zube­rei­ten. Dazu wird die fein gewür­felte Scha­lotte in ca. 50 g But­ter weich gedüns­tet und mit einem Schuss Weiß­wein, Pfef­fer, Estra­gon und Salz gewürzt. Dazu wer­den außer­dem 3 Soßen­löf­fel von dem Fisch­sud gege­ben und man lässt das ganze ein wenig ein­ko­chen. Wer eine klare Soße bevor­zugt, kann alles durch ein fei­nes Sieb gie­ßen um die Scha­lotte und den Estra­gon zu ent­fer­nen. Zum Schluss wird mit einem Schnee­be­sen die rest­li­che, eis­kalte But­ter nach und nach in die Sauce gerührt. Dadurch, dass die heiße Sauce mit der eis­kal­ten But­ter “mon­tiert” wird, bin­det diese und bekommt eine schöne Kon­sis­tenz.
Wenn die Forel­len gar sind, rich­tet man sie zusam­men mit den Gemü­se­stü­cken auf Tel­lern an und ser­viert sie mit der But­ter­sauce. Dazu schme­cken am bes­ten Salzkartoffeln.

GD Star Rating
loading…

Popu­la­rity: 24%

Ähnli­che Beiträge:

  1. Königs­ber­ger Klopse

No responses yet

Trackback URI | Comments RSS

Leave a Reply