Jan 30 2010

Glühwein

Published by Jens at 00:10 under Rezepte

Das Com­pu­ter Board Forum

In kal­ten Win­ter­mo­na­ten wird das tra­di­tio­nelle Glüh­wein­ge­tränk vie­ler­orts gerne auf weih­nacht­li­chen Märk­ten und Frei­land­ver­an­stal­tun­gen ange­bo­ten bzw. getrun­ken. Zumal das fruch­tig schme­ckende Heiß­ge­tränk eine ange­nehme Wär­me­ent­wick­lung bei kal­ten Außen­tem­pe­ra­tu­ren im mensch­li­chen Kör­per garantiert:

Zube­rei­tungs­zeit:
Vor­be­rei­tung ca. 30 Minuten
Stand­zei­ten individuell
Wär­me­zu­be­rei­tung vor dem Ver­zehr ca. 10 Minuten

Zuta­ten für ca. 2,5 Liter Glühwein:

  • 0,7 Liter Honigwein
  • 0,7 Liter Rotwein
  • 1 Liter Wasser
  • Rum und Ama­retto (Menge je nach Geschmack)
  • 1 unbe­han­delte Zitrone
  • 1 unbe­han­delte Orange
  • 1 unbe­han­delte Blu­to­r­ange (bei den Früch­ten auf Bio­qua­li­tät ach­ten, even­tu­ell auch Scha­len entfernen)
  • Leb­ku­chen­ge­würz (Gewürz­mi­schung im Han­del erhältlich)
  • Früch­te­tee (Wintermischungen)

Zube­rei­tung:

Für die Zube­rei­tung des Glüh­weins wer­den zuerst die bei­den Oran­gen und die Zitrone gewa­schen und in dünne Schei­ben geschnit­ten (Anschnitte ent­fer­nen). Anschlie­ßend wird in einen gro­ßen Topf die bei­den Weine sowie 0,5 l Was­ser gefüllt und die Zitrus­frucht­schei­ben hineingelegt.

Die Ver­wen­dung von lieb­li­chen Wei­nen ermög­licht die Glüh­wein­zu­be­rei­tung ohne Zucker. Wer möchte, kann sich jedoch die eigene Glüh­wein­tasse spä­ter nach­zu­ckern. Mein Tipp dazu: Vanil­le­zu­cker verwenden!

Vom rest­li­chen Was­ser (0,5 l) wird ein Früch­te­tee zube­rei­tet, der anschlie­ßend eben­falls in den Topf gege­ben wird. Wei­ter­hin wird ein Schuß Ama­retto sowie ein Schuß Rum und das Leb­ku­chen­ge­würz hin­zu­ge­fügt. Ich ver­wende anstatt dem sonst übli­chen Glüh­wein­ge­würz das inten­si­vere Leb­ku­chen­ge­würz, das dem Glüh­wein anschlie­ßend mehr Geschmack verleiht.

Nun wird das Glüh­wein­ge­schmisch erhitzt (ca. 90 °C), jedoch nicht gekocht! Danach ca. 30 Minu­ten bei gerin­ge­rer Tem­pe­ra­tur gewärmt hal­ten (mehr­mals umrüh­ren) und abschlie­ßend noch­mals direkt vor dem Ser­vie­ren erhitzen.

Für einen noch inten­si­ve­ren Glüh­wein­ge­schmack sollte man die ange­setzte Mischung über Nacht in einem gekühl­ten Raum durch­zie­hen las­sen und erst am nächs­ten Tag noch­mals erhitzt servieren.

Für die Kleinen:

Das annä­hernd glei­che Rezept kann man auch für die klei­nen Gäste gut ver­wen­den, indem man ledig­lich auf den Alko­hol verzichtet:

  • 0,7 Liter Traubensaft
  • 0,7 Liter Was­ser mit reich­lich Honig vermischen
  • 1 Liter Früchtetee
  • Leb­ku­chen­ge­würze
  • je 1 unbe­han­delte Zitrone, Orange und Blu­to­r­ange sowie noch einen Apfel dünn in Schei­ben geschnit­ten hinzufügen

Alle Zuta­ten zusam­men in einen gro­ßen Topf geben, 30 Minu­ten erhit­zen (nicht kochen) und anschlie­ßend ser­vie­ren. Auf­grund des­sen, dass kein Alko­hol ver­wen­det wurde, muss der Kin­der­glüh­wein nicht durch­zie­hen und kann sofort ser­viert werden.

Abwand­lung:

Glüh­wein­bowle

Ein abso­lu­ter Geheim­tipp ist mein Honig Glüh­wein mit Schuß auch als gehalt­volle Glüh­wein­bowle, nicht nur zu Sil­ves­ter. Dazu muss der Glüh­wein nach dem ers­ten Erhit­zen gut abküh­len, mit einer Fla­sche halb­tro­cke­nem oder lieb­li­chem Sekt auf­gie­ßen und even­tu­ell noch Ama­rena­kir­schen (je nach Geschmack) hin­zu­fü­gen. Idea­ler Weise sollte man auch die Glüh­wein­bowle eben­falls wie­der über meh­rere Stun­den gut durch­zie­hen lassen.

Zum Wohl!

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