Feb 03 2010

Porridge

Published by at 23:51 under Rezepte

Der gehalt­volle Hafer­brei stammt ursprüng­lich aus Schott­land, wird aber in ganz Groß­bri­tan­nien und in Irland gerne zum Früh­stück geges­sen. Auch in Tei­len der USA und in Aus­tra­lien gehört Por­ridge zu einem gesun­den und nahr­haf­ten Früh­stück, ganz beson­ders für Kin­der.
Es gibt unzäh­lige Vari­an­ten die­ser war­men Getrei­de­speise. Die ursprüng­li­che Form wird nur aus Hafer, Was­ser und etwas Salz gekocht und mit einem Schuss Milch oder But­ter­milch ser­viert. Die Schot­ten geben auch gerne mal etwas Whis­key in ihren Por­ridge, wäh­rend er in Eng­land vor allem süß geges­sen wird.
Man kann den Hafer statt in Was­ser auch in Milch kochen, dann bekommt der Brei aller­dings eine pap­pi­gere Kon­sis­tenz. Bes­ser ist es ihn, wie im Ori­gi­nal­re­zept, nur mit Was­ser zuzu­be­rei­ten und anschlie­ßend mit geschla­ge­ner Sahne zu servieren.

Zube­rei­tungs­zeit:
ca. 25 Minuten

Zuta­ten für 4 Personen:

  • 800 ml Wasser
  • 140 g Haferflocken
  • 1 Prise Salz
  • 200 ml Schlagsahne

Nach Belie­ben:

  • ½ TL Zimt oder 1 EL Vanillezucker
  • 70 g getrock­nete Cran­ber­ries oder Rosinen
  • Ahorn­si­rup oder Zucker nach Geschmack
  • 70 g gehackte Walnüsse

Zube­rei­tung:

Hafer­flo­cken sind im Han­del in unter­schied­li­cher Form erhält­lich, als grobe oder feine Flo­cken sowie als Instant­pro­dukt, das sich aber eher für die Zube­rei­tung von Baby­nah­rung eig­net. Im Prin­zip kann das Por­ridge sowohl aus den gro­ben als auch den fei­nen Flo­cken gekocht wer­den. Die Gro­ben brau­chen etwas län­ger um gar zu wer­den, die Fei­nen geben dem Por­ridge eine brei­igere Kon­sis­tenz. Das Ori­gi­nal wird aus den gro­ben Flo­cken gekocht und hat, wenn es fer­tig ist, noch einen ange­neh­men Biss.
Das Was­ser wird zunächst in einem gro­ßen Topf erhitzt. Sobald es kocht wird es gesal­zen und die Hafer­flo­cken wer­den unter Rüh­ren ein­ge­streut. Diese lässt man nun auf klei­ner Flamme 10 Minu­ten köcheln. Wenn gewünscht kom­men jetzt die Cran­ber­ries oder Rosi­nen hinzu, außer­dem Zimt oder Vanil­le­zu­cker. Der Brei muss nun wei­tere 10 Minu­ten kochen, dabei sollte man ihn jedoch regel­mä­ßig umrüh­ren, damit er nicht anbrennt. Je nach ver­wen­de­ter Haferflocken-Sorte kann es nötig sein, noch etwas Was­ser hin­zu­zu­ge­ben, falls der Brei zu fest wird.
Wäh­rend das Por­ridge kocht, kann man schon ein­mal die Sahne schla­gen.
Das fer­tige Por­ridge wird nun warm auf 4 Scha­len ver­teilt und mit geschla­ge­ner Sahne ser­viert. Je nach Geschmack kön­nen außer­dem Wal­nüsse dar­über gestreut wer­den und mit Ahorn­si­rup oder Zucker gesüßt werden.

Die­ses Rezept kann belie­big vari­iert wer­den. Statt Was­ser kann zum Bei­spiel auch Apfel­saft ver­wen­det wer­den. Statt Cran­ber­ries oder Rosi­nen sind auch andere Tro­cken­früchte geeig­net wie zum Bei­spiel fein gehackte Dat­teln oder Apri­ko­sen. Lecker schmeckt das Por­ridge auch mit fri­schem Obst wie Banane, Apfel, Birne, Erd­bee­ren oder Blau­bee­ren. Sogar Kom­bi­na­tio­nen mit geras­pel­ter Scho­ko­lade sind möglich.

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