Jan 28 2010

Ratatouille

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Zube­rei­tungs­zeit:
etwa 45 Minuten

Zuta­ten für 4 Personen:

  • 200 g Auberginen
  • 200 g Zucchini
  • 100 g Paprika rot
  • 100 g Paprika gelb
  • 100 g Paprika grün
  • 100 g Gemüsezwiebeln
  • 100 g Tomaten
  • 1 Knob­lauch­zehe
  • fri­scher Thy­mian & Ros­ma­rin (oder andere Kräu­ter der Provence)
  • Salz & Pfeffer
  • etwas Zitro­nen­saft
  • Öl/Butter zum Anbra­ten (am Bes­ten Olivenöl)

Zube­rei­tung:

Zual­ler­erst wer­den alle Papri­ka­scho­ten ent­kernt, geschält und in sehr kleine Wür­fel geschnit­ten.
Auch die Zwie­bel wird in kleine Wür­fel geschnit­ten. Die Knob­lauch­zehe wird flachgedrückt.

Als nächs­tes folgt die Zuc­chini: Die Mitte der Zuc­chini wird nicht benö­tigt. Es wer­den ledig­lich rund­herum dünne Schei­ben abge­schnit­ten, wel­che gestreift und dann wie­der sehr klein gewür­felt werden.

Ebenso wird auch bei der Auber­gine vor­ge­gan­gen: Rund­herum dünne Schei­ben abschnei­den, strei­fen und klein wür­feln. Nun wer­den die Auber­gi­nen­wür­fel in Zitro­nen­saft „geba­det“. Die­ser Vor­gang ver­hin­dert das „Braunwer­den“ durch den Kon­takt und die Reak­tion mit dem Sau­er­stoff (ähnlich wie bei Äpfeln). Sie blei­ben beim spä­te­ren Anbra­ten auch kna­cki­ger und oben­drein erhält das ganze Gericht einen fruch­ti­gen Pfiff.

Nun wird alles in einer Pfanne oder in einem Topf mit dem Oli­venöl ange­bra­ten. Wich­tig hier­bei ist, dass jede Gemü­se­sorte sepa­rat ange­bra­ten wird. Dadurch wird das Gericht nicht “mat­schig”, denn das Gemüse bleibt kna­ckig. Außer­dem behält es sei­nen Eigen­ge­schmack bei, doch das Zusam­men­spiel mit den ande­ren Sor­ten bleibt sehr har­mo­nisch. Somit ist das Geschmacks­er­leb­nis grö­ßer als bei her­kömm­li­chen Rata­touille­ge­rich­ten, bei wel­chen jedes Gemüse geschmack­lich dem ande­ren gleicht. Außer­dem schmei­chelt das ser­vierte Gericht dem Auge mehr, denn die ein­zel­nen Gemü­se­kom­po­nente sind wei­ter erkenn­bar.
Die Auber­gi­nen wer­den ange­bra­ten, bis sie eine leicht bräun­li­che Farbe anneh­men. Die Zwie­beln und die Knob­lauch­zehe bra­ten jeweils für etwa acht Minu­ten. Die Papri­ka­scho­ten und die Zuc­chini ver­wei­len für etwa fünf Minu­ten in der hei­ßen Pfanne.

Nun wer­den die Toma­ten blan­chiert, gehäu­tet, ent­kernt und in kleine Stü­cke geschnitten.

Erst jetzt wird das gesamte Gemüse, inklu­sive der Toma­ten, in eine Pfanne gege­ben und noch­mals auf­ge­wärmt. Den Ros­ma­rin und Thy­mian fein­ha­cken und hin­zu­fü­gen. Mit Salz und Pfef­fer abschme­cken.
Je nach per­sön­li­chem Geschmack, ob nun lie­ber biss­fest oder durch­ge­kocht, vari­iert die Garzeit.

Egal ob als Haupt­ge­richt, Vor­speise oder klei­ner Mahl­zeit zwi­schen­durch: Das tra­di­tio­nelle Rata­touille schmeckt gran­dios, ist ein­fach in der Zube­rei­tung und macht satt. Wenn doch eine Bei­lage gewünscht wird, kann man so gut wie alles dazu ser­vie­ren. Sehr gut pas­sen Baguettes, Kar­tof­feln, Nudeln, Reis, Fisch, Hähn­chen, etc. Dem Geschmack sind hier keine Gren­zen gesetzt.

Et voilà… Bon appétit!

Tipp:

Nach einem voll­stän­di­gen Erkal­ten und anschlie­ßen­dem erneu­ten Erwär­men ent­fal­tet das Rata­touille einen noch inten­si­ve­ren Geschmack.

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