Feb 28 2010

Tiramisù

Published by at 14:06 under Rezepte

Tira­misù ist ein weit über die Gren­zen Ita­li­ens hin­aus belieb­tes Des­sert. Über­setzt bedeu­tet Tira­misù: „Zieh mich hoch!“. Aro­ma­ti­siert wird diese süße Köst­lich­keit mit Espresso und Mar­sala, einem süßen, ita­lie­ni­schen Likör­wein oder auch mit dem Man­del­li­kör Amaretto.

Zube­rei­tungs­zeit:
ca. 25 Minuten
War­te­zeit:
3 Stun­den

Zuta­ten für 6 Personen:

  • 5 Eier
  • 500 g Mascarpone
  • 150 g Puderzucker
  • 250 g Löffelbiskuit
  • 250 ml Espresso
  • 4 cl Mar­sala oder Amaretto
  • unge­süß­tes Kakaopulver

Zube­rei­tung:

Für das Tira­misù soll­ten sie unbe­dingt sehr fri­sche Eier ver­wen­den, da diese roh ver­ar­bei­tet wer­den. Beson­ders im Som­mer sollte man das Tira­misù nicht zu lange aufheben.

Zunächst wird der Espresso gekocht. Ein ori­gi­nal ita­lie­ni­sches Tira­misù wird natür­lich aus­schließ­lich mit Espresso zube­rei­tet. Wer keine Espres­so­ma­schine hat kann alter­na­tiv ent­we­der Espresso-Kaffee mit einem Hand­fil­ter auf­brü­hen oder zur Not auch einen guten, stark auf­ge­brüh­ten ande­ren Kaf­fee ver­wen­den. Der Kaf­fee muss nun bis zur Ver­wen­dung abkühlen.

Für die Creme wer­den zunächst die Eier getrennt und das Eiweiß wird mit 2 EL Puder­zu­cker mit einem Hand­rühr­ge­rät zu stei­fem Schnee geschlagen.

In einer gro­ßen Schüs­sel wer­den die Eigelbe zusam­men mit dem Zucker eben­falls min­des­tens 3 Minu­ten lang sehr schau­mig geschla­gen. Der Mas­car­pone wird nun unter die Eigelb­masse gerührt, bis sich alles gut ver­bun­den hat. Zum Schluss hebt man das Eiweiß mit einem Teig­scha­ber oder Schnee­be­sen vor­sich­tig unter, bis es sich gleich­mä­ßig in der Creme ver­teilt hat.

Wenn der Espresso abge­kühlt ist, kommt er zusam­men mit dem Mar­sala oder dem Ama­retto in eine fla­che Schale. Sie sollte groß genug sein um die Löf­fel­bis­kuit darin einzutunken.

Das Tira­misù wird nun in eine geeig­nete, recht­eckige Form geschich­tet. Am bes­ten eig­net sich eine Lasa­gne– oder Auf­lauf­form. Der Rand sollte hoch genug sein, damit min­des­tens 2 Schich­ten hin­ein pas­sen.
Auf dem Boden der Form wird zuerst etwas Creme ver­teilt. Die Löf­fel­bis­kuit wer­den ein­zeln kurz durch den Kaf­fee gezo­gen. Sie dür­fen sich auf kei­nen Fall zu sehr voll­sau­gen, müs­sen aber ein­mal kom­plett unter­ge­taucht wer­den. Wenn man einen getauch­ten Bis­kuit durch­bricht sollte er nur außen dun­kel sein und innen noch einen hel­len Kern haben. Nur so kön­nen die Bis­kuit spä­ter einen Teil der Flüs­sig­keit aus der Mascarpone-Creme auf­neh­men, wodurch das Tira­misù fes­ter wird.

Die getauch­ten Löf­fel­bis­kuit wer­den neben­ein­an­der direkt in die Form gelegt. Tau­chen sie sie nicht schon zuvor alle ein, dann wei­chen sie zu sehr durch. Idea­ler­weise ist nun die Hälfte auf­ge­braucht, so dass noch genü­gend Bis­kuit für eine zweite Schicht übrig ist. Auf die erste Lage Bis­kuit wird nun etwa die Hälfte der Creme ver­teilt, bevor die zweite Lage folgt. Der Rest der Creme wird nun dar­über ver­teilt und glatt gestri­chen. Zum Schluss bestäu­ben sie das Tira­misù mit dem Kakao und stel­len die Form abge­deckt für min­des­tens 3 Stun­den in den Kühlschrank.

Vor dem Ser­vie­ren kön­nen sie zusätz­lich noch etwas Kakao über das Tira­misù sieben.

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