Feb 09 2010

Zwiebelkuchen

Published by Jens at 22:47 under Rezepte

Das Com­pu­ter Board Forum

Zwie­bel­ku­chen schmeckt nicht nur zur Federweißer-Zeit son­dern das ganze Jahr über zum Bei­spiel zu einem Glas Weiß­wein oder einem küh­len Bier. Diese vege­ta­ri­sche Vari­ante ist eine feine Abwechs­lung zu klas­si­schen Rezep­ten mit Speck.

Zube­rei­tungs­zeit:
35 Minu­ten
War­te­zeit:
ins­ge­samt 2 Stunden

Zuta­ten für 4 Personen:

Teig:

  • 300 g Mehl
  • ½ Wür­fel fri­sche Hefe
  • ¼ TL Salz
  • 175 ml lau­war­mes Wasser
  • 1 TL Zucker
  • 2 EL zer­las­sene Butter

Belag:

  • 750 g rote Zwiebeln
  • 2 EL Öl
  • 100 g Wal­nuss­kerne, grob gehackt
  • 1 Apfel, z. B. Cox
  • ¼ TL Thymian
  • gemah­le­ner Küm­mel, nach Geschmack
  • etwas Mus­kat
  • Salz
  • schwar­zer Pfef­fer, frisch gemahlen
  • 350 g Crème fraîche
  • 2 große Eier

Zube­rei­tung:

Für den Hefe­teig wird zunächst die Hefe in ein klei­nes Gefäß gebrö­ckelt und mit dem Zucker in etwas lau­war­mem Was­ser auf­ge­löst. Für das Gelin­gen eines Hefe­tei­ges ist es sehr wich­tig, dass die flüs­si­gen Zuta­ten die rich­tige Tem­pe­ra­tur haben. Mit kal­tem Was­ser geht der Teig zu lang­sam auf, mit zu hei­ßem aber wird die Hefe zer­stört und ist unbrauch­bar.
In eine Schüs­sel wird nun das Mehl zusam­men mit dem Salz gege­ben und in die Mitte eine Mulde gedrückt. In diese Mulde gie­ßen Sie vor­sich­tig die auf­ge­löste Hefe und den Rest des lau­war­men Was­sers. Die Flüs­sig­keit in der Mulde ver­rüh­ren sie mit einem Teil des Mehls vom Rand, so dass in der Mitte ein zäh­flüs­si­ger Vor­t­eig ent­steht. Die­sen lässt man abge­deckt 20 Minu­ten ruhen.
Anschlie­ßend wird die auf­ge­löste, lau­warme But­ter zuge­ge­ben und alles mit dem Knet­ha­ken eines Hand­rühr­ge­rä­tes zu einem glat­ten Teig ver­ar­bei­tet. Der Hefe­teig muss abge­deckt an einem war­men Ort erst ein­mal 1 Stunde gehen.

Wäh­rend­des­sen kann der Belag vor­be­rei­tet wer­den. Die roten Zwie­beln sind etwas kräf­ti­ger im Geschmack als Gemü­se­zwie­beln und geben die­sem Rezept das gewisse Extra, zumal hier kein Speck ver­wen­det wird. Sie wer­den geschält, hal­biert und in feine Strei­fen geschnit­ten.
Der Apfel sollte mild sein. Am bes­ten geeig­net ist ein Cox , da er fein wür­zig ist aber nicht so sauer, wie ein Bos­kop. Alter­na­tiv eig­net sich jede andere eher süße Sorte.
Der Apfel wird geschält, ent­kernt und in dünne Schei­ben geschnit­ten, die jeweils noch ein­mal hal­biert werden.

Die Zwie­beln wer­den in Öl in einer Pfanne einige Minu­ten gedüns­tet, bis sie gla­sig sind und bei­seite gestellt, damit sie etwas abküh­len kön­nen.
Für den Guss wer­den die Eier mit der Crème fraîche und den Gewür­zen mit dem Schnee­be­sen zu einer geschmei­di­gen Masse ver­schla­gen. Sal­zen sie nicht zu spar­sam, ein vier­tel bis ein hal­ber Tee­löf­fel darf es ruhig sein.

Der Back­ofen wird nun auf 175–180 Grad vorgeheizt.

Wenn der Teig schön auf­ge­gan­gen ist, wird er noch ein­mal kurz durch­ge­kne­tet und aus­ge­rollt. Die Teig­menge reicht genau für ein Back­blech. Das Blech wird nun mit Back­pa­pier aus­ge­legt und der Teig dar­auf plat­ziert. Der Guss wird bei die­sem Rezept zuerst auf den Teig gege­ben und gleich­mä­ßig glatt gestri­chen, bevor die Zwie­beln, die Apfel­stü­cke und die Wal­nüsse dar­auf ver­teilt wer­den. Der Zwie­bel­ku­chen sieht dadurch spä­ter schö­ner aus und die Zwie­beln wer­den etwas knusprig.

Der Zwie­bel­ku­chen wird für ca. 35–40 Minu­ten geba­cken und lau­warm serviert.

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