Chili con Carne

Zu­be­rei­tungs­zeit:
ca. 1 Stun­de

Zutaten für 4 Personen:

  • ca. 4 EL ge­schmacks­neu­tra­les Öl
  • 1 gro­ße Zwie­bel, fein ge­hackt
  • 2 ro­te Pa­pri­ka­scho­ten, ge­wür­felt
  • 2 Knob­lauch­ze­hen, fein ge­hackt
  • 2 fri­sche Pe­pe­ro­ni oder Chi­li­scho­ten, fein ge­hackt
  • 2 Chip­ot­le-Chi­li­scho­ten, fein ge­hackt
  • 700 g Rin­der­hack­fleisch
  • 4 EL To­ma­ten­mark

Gewürze:

  • 1 EL un­ge­süß­tes Ka­kao­pul­ver
  • 1 EL Kreuz­küm­mel, ge­mah­len
  • 1 EL ge­trock­ne­ter Ore­ga­no
  • ½ TL Zimt­pul­ver
  • Chili­pul­ver oder Ca­yenne­pfef­fer nach Ge­schmack
  • Pfef­fer
  • Salz
  • 2 klei­ne Do­sen ge­schäl­te To­ma­ten
  • 100 ml tro­cke­ner Rot­wein
  • 2 Do­sen Kid­ney­boh­nen (je 420 ml)
  • Fleisch­brü­he, ca. 150 ml
  • 1 EL Oli­ven­öl

zum Garnieren:

  • 1 Bund glat­te Pe­ter­si­lie, ge­hackt
  • 1 Be­cher sau­re Sah­ne

Zubereitung:

Ein Chi­li con Car­ne soll­te gut scharf sein. Schär­fe wird al­ler­dings sehr un­ter­schied­lich wahr­ge­nom­men. Was der Ei­ne als höchs­tens leicht pi­kant be­schreibt, treibt ei­nem An­de­ren be­reits die Schweiß­per­len auf die Stirn. Wenn Sie nicht so häu­fig mit Chi­li ko­chen, soll­ten Sie zu­nächst nur sehr we­nig ver­wen­den und im­mer wie­der ab­schme­cken, bis Sie den für Sie pas­sen­den Schär­fe­grad ge­fun­den ha­ben.

Die Chip­ot­le Chi­lis sind ei­ne me­xi­ka­ni­sche Spe­zia­li­tät, die in Deutsch­land lei­der nur sel­ten er­hält­lich ist. Sie wird in Kon­ser­ven an­ge­bo­ten. Es han­delt sich da­bei um ge­räu­cher­te Chi­li­scho­ten, die dem Ge­richt ein wun­der­ba­res, rau­chi­ges Aro­ma ver­lei­hen. Wenn sie die­se Chi­lis nicht be­kom­men, kön­nen sie al­ter­na­tiv die Chip­ot­le Chi­li­sauce von Ta­bas­co ver­wen­den und das fer­ti­ge Chi­li con Car­ne da­mit ab­schme­cken.

Zu­nächst wer­den in ei­nem gro­ßen Topf die Zwie­beln in Öl an­ge­düns­tet bis sie gla­sig sind. Dann kom­men die ge­wür­fel­ten Pa­pri­ka­scho­ten, die Chi­li­scho­ten und der Knob­lauch hin­zu und wer­den eben­falls min­des­tens 5 Mi­nu­ten ge­düns­tet. Das Ge­mü­se wird nun in ei­ne Schüs­sel ge­ge­ben und bei­sei­te ge­stellt. Im sel­ben Topf wird nun das Hack­fleisch mit et­was Öl un­ter stän­di­gem Rüh­ren ca. 10 Mi­nu­ten scharf an­ge­bra­ten, bis es ein we­nig Far­be be­kommt. Jetzt kom­men das To­ma­ten­mark, das ge­düns­te­te Ge­mü­se und die Ge­wür­ze hin­zu und man lässt al­les ganz kurz mit­bra­ten.
Die Do­sen­to­ma­ten soll­ten et­was zer­klei­nert wer­den, be­vor man sie in das Chi­li gibt. Das geht ganz ein­fach, in­dem man mit ei­nem schar­fen Mes­ser in der Do­se ein­mal in je­de Rich­tun­gen durch die To­ma­ten fährt. Zu­sam­men mit den To­ma­ten wird auch der Wein un­ter­ge­rührt. Das Chi­li muss nun zu­ge­deckt 20 Mi­nu­ten auf klei­ner Flam­me kö­cheln.
Die Kid­ney­boh­nen schüt­tet man in ein Sieb, spült sie gut un­ter flie­ßen­dem Was­ser ab und rührt sie vor­sich­tig un­ter. Das fer­ti­ge Chi­li soll­te ei­ne di­cke, sup­pi­ge Kon­sis­tenz ha­ben. Je nach­dem, ob Sie das Chi­li zu Reis es­sen möch­ten oder eher wie ei­ne Sup­pe mit Brot, ge­ben sie nun et­was Fleisch­brü­he hin­zu, bis die ge­wünsch­te Di­cke er­reicht ist.
Selbst­ge­koch­te Fleisch­brü­he ist na­tür­lich am Bes­ten, es geht aber auch ein fer­ti­ges Pro­dukt. Emp­feh­lens­wert sind hoch­wer­ti­ge Fonds, die man seit ei­ni­ger Zeit im Glas kau­fen kann. Die­se sind auf je­den Fall bes­ser, als In­stant­pro­duk­te. Ge­ne­rell gilt aber, ver­wen­den Sie, was Ih­nen schmeckt und was Sie auch sonst zum Ko­chen ver­wen­den.

Das Chi­li muss nun wei­te­re 20 Mi­nu­ten oh­ne De­ckel kö­cheln. Da­bei soll­ten sie im­mer wie­der um­rüh­ren, da­mit nichts an­brennt. Schme­cken sie das Chi­li con Car­ne mit Salz, Pfef­fer und even­tu­ell noch et­was Chili­pul­ver ab und ge­ben sie ei­nen Ess­löf­fel gu­tes Oli­ven­öl hin­zu.

Ser­viert wird das Chi­li con Car­ne ent­we­der mit Reis oder aber wie ei­ne di­cke Sup­pe mit knusp­ri­gem Ba­guette. Stel­len sie au­ßer­dem je­weils ei­ne Scha­le mit sau­rer Sah­ne und Pe­ter­si­lie auf den Tisch, so dass sich je­der da­von nach Be­lie­ben zu sei­nem Chi­li neh­men kann.

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