Dampfnudeln

Zu­be­rei­tungs­zeit:
30 Mi­nu­ten
Ru­he­zeit:
1 Stun­de

Zutaten für 4 Personen:

  • 550 ml Milch
  • 100 g But­ter, zim­mer­warm
  • 1 Ei
  • 500 g Mehl Typ 450
  • 1 Päck­chen Tro­cken­he­fe
  • 5 EL Zu­cker
  • 1 EL Va­nil­le­zu­cker, mög­lichst ech­ter
  • 1 TL ab­ge­rie­be­ne Zi­tro­nen­scha­le
  • 1 Pri­se Salz
  • 100 g Zu­cker

Zubereitung:

Zu­nächst wer­den 300 ml Milch in ei­nem Topf leicht er­wärmt und die Hälf­te der But­ter dar­in ge­schmol­zen. Das Gan­ze lässt man am bes­ten ein we­nig ab­küh­len. Die Mi­schung darf höchs­tens hand­warm sein, da sonst die He­fe zer­stört wird und der Teig spä­ter nicht mehr auf­ge­hen kann.
Nun gibt man das Mehl in ei­ne Schüs­sel und ver­mischt es mit der Tro­cken­he­fe, Salz, Zi­tro­nen­scha­le, Va­nil­le­zu­cker und 5 EL Zu­cker. Jetzt kom­men die Milch-But­ter­mi­schung und das Ei hin­zu. Mit dem Knet­ha­ken oder in ei­ner Kü­chen­ma­schi­ne wird al­les zu ei­nem ge­schmei­di­gen, glat­ten Teig ver­kne­tet.
Die Dampf­nu­deln wer­den lo­cke­rer, wenn man den He­fe­teig an­schlie­ßend noch ein­mal mit den Hän­den gut durch­kne­tet. Wenn er noch zu feucht ist und klebt, muss even­tu­ell noch et­was Mehl un­ter­ge­ar­bei­tet wer­den. Der Dampf­nu­del­teig soll­te je­doch nicht so fest wie ein Brot­teig sein, son­dern weich und leicht glän­zend aber auch nicht so weich, dass er an den Hän­den kle­ben bleibt. Mit der Zeit be­kommt man ein Ge­fühl für die per­fek­te Kon­sis­tenz.
Der Teig wird nun mit ei­nem Tuch zu­ge­deckt und min­des­tens ei­ne Stun­de ge­hen ge­las­sen, bis er sein Vo­lu­men un­ge­fähr ver­dop­pelt hat.
Der ge­gan­ge­ne Teig wird jetzt noch ein­mal kurz ge­kne­tet und in 12 Por­tio­nen ge­teilt. Die­se wer­den zu Ku­geln ge­formt und auf ei­ner Un­ter­la­ge kurz ru­hen ge­las­sen.

Wäh­rend­des­sen wer­den in ei­nem Topf mit cir­ca 25 cm Durch­mes­ser und ei­nem gut schlie­ßen­den De­ckel 50 g But­ter er­hitzt und mit 100 g Zu­cker un­ter stän­di­gem Rüh­ren ka­ra­mel­li­siert, bis die Mas­se hell­braun ist. Dann wer­den un­ter Rüh­ren 250 ml Milch hin­zu­ge­ge­ben. Das Ka­ra­mell soll­te kom­plett in der Milch auf­ge­löst wer­den. In die­se Milch wer­den nun die Teig­ku­geln ne­ben­ein­an­der ge­setzt und der De­ckel wird gut ver­schlos­sen. Die Milch mit den Dampf­nu­deln wird zu­nächst er­hitzt, bis die Milch zu sie­den be­ginnt. Sie soll­te aber nicht ko­chen. Dann schal­tet man die Hit­ze her­un­ter und lässt das gan­ze 30 Mi­nu­ten sanft ga­ren. Es ist sehr wich­tig, dass der Topf­de­ckel wäh­rend der ge­sam­ten Gar­zeit nicht ge­öff­net wird. Be­son­ders prak­tisch ist na­tür­lich ein Glas­de­ckel, durch den man den Vor­gang be­ob­ach­ten kann. Ein gu­ter Tip ist auch, ein Kü­chen­hand­tuch fest um De­ckel und Topf­rand zu schlin­gen und zu ver­kno­ten. Wenn die Dampf­nu­deln auf­ge­hen, kann es bei ei­nem zu leich­ten De­ckel sonst pas­sie­ren, dass er hoch­geht und der Dampf ent­weicht.
Wenn die Dampf­nu­deln fer­tig sind, hat sich un­ten ei­ne knusp­ri­ge Krus­te ge­bil­det und die Ka­ra­mell-Milch hat die Teig­klö­se mit ei­ner dün­nen, sü­ßen Schicht über­zo­gen.
Da­zu schme­cken Va­nil­le­sauce und ein Frucht­kom­pott be­son­ders gut.

Man kann die­ses Re­zept auch be­lie­big ab­wan­deln. Ei­ne be­lieb­te Va­ri­an­te sind ge­füll­te Dampf­nu­deln. Da­zu wird zum Bei­spiel ein TL Pflau­men­mus schon beim For­men der Teig­klö­ße hin­ein­ge­ar­bei­tet. Da­zu wer­den die Teig­por­tio­nen flach ge­drückt, die Mar­me­la­de in die Mit­te ge­setzt und der Teig vor­sich­tig um die Fül­lung ge­schla­gen, so als ob man ei­nen Beu­tel formt.

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