Porridge

Der ge­halt­vol­le Ha­fer­brei stammt ur­sprüng­lich aus Schott­land, wird aber in ganz Groß­bri­tan­ni­en und in Ir­land ger­ne zum Früh­stück ge­ges­sen. Auch in Tei­len der USA und in Aus­tra­li­en ge­hört Por­ridge zu ei­nem ge­sun­den und nahr­haf­ten Früh­stück, ganz be­son­ders für Kin­der.
Es gibt un­zäh­li­ge Va­ri­an­ten die­ser war­men Ge­trei­de­spei­se. Die ur­sprüng­li­che Form wird nur aus Ha­fer, Was­ser und et­was Salz ge­kocht und mit ei­nem Schuss Milch oder But­ter­milch ser­viert. Die Schot­ten ge­ben auch ger­ne mal et­was Whis­key in ih­ren Por­ridge, wäh­rend er in Eng­land vor al­lem süß ge­ges­sen wird.
Man kann den Ha­fer statt in Was­ser auch in Milch ko­chen, dann be­kommt der Brei al­ler­dings ei­ne pap­pi­ge­re Kon­sis­tenz. Bes­ser ist es ihn, wie im Ori­gi­nal­re­zept, nur mit Was­ser zu­zu­be­rei­ten und an­schlie­ßend mit ge­schla­ge­ner Sah­ne zu ser­vie­ren.

Zu­be­rei­tungs­zeit:
ca. 25 Mi­nu­ten

Zutaten für 4 Personen:

  • 800 ml Was­ser
  • 140 g Ha­fer­flo­cken
  • 1 Pri­se Salz
  • 200 ml Schlag­sah­ne

Nach Belieben:

  • ½ TL Zimt oder 1 EL Va­nil­le­zu­cker
  • 70 g ge­trock­ne­te Cran­ber­ries oder Ro­si­nen
  • Ahorn­si­rup oder Zu­cker nach Ge­schmack
  • 70 g ge­hack­te Wal­nüs­se

Zubereitung:

Ha­fer­flo­cken sind im Han­del in un­ter­schied­li­cher Form er­hält­lich, als gro­be oder fei­ne Flo­cken so­wie als In­stant­pro­dukt, das sich aber eher für die Zu­be­rei­tung von Ba­by­nah­rung eig­net. Im Prin­zip kann das Por­ridge so­wohl aus den gro­ben als auch den fei­nen Flo­cken ge­kocht wer­den. Die Gro­ben brau­chen et­was län­ger um gar zu wer­den, die Fei­nen ge­ben dem Por­ridge ei­ne brei­ige­re Kon­sis­tenz. Das Ori­gi­nal wird aus den gro­ben Flo­cken ge­kocht und hat, wenn es fer­tig ist, noch ei­nen an­ge­neh­men Biss.
Das Was­ser wird zu­nächst in ei­nem gro­ßen Topf er­hitzt. So­bald es kocht wird es ge­sal­zen und die Ha­fer­flo­cken wer­den un­ter Rüh­ren ein­ge­streut. Die­se lässt man nun auf klei­ner Flam­me 10 Mi­nu­ten kö­cheln. Wenn ge­wünscht kom­men jetzt die Cran­ber­ries oder Ro­si­nen hin­zu, au­ßer­dem Zimt oder Va­nil­le­zu­cker. Der Brei muss nun wei­te­re 10 Mi­nu­ten ko­chen, da­bei soll­te man ihn je­doch re­gel­mä­ßig um­rüh­ren, da­mit er nicht an­brennt. Je nach ver­wen­de­ter Ha­fer­flo­cken-Sor­te kann es nö­tig sein, noch et­was Was­ser hin­zu­zu­ge­ben, falls der Brei zu fest wird.
Wäh­rend das Por­ridge kocht, kann man schon ein­mal die Sah­ne schla­gen.
Das fer­ti­ge Por­ridge wird nun warm auf 4 Scha­len ver­teilt und mit ge­schla­ge­ner Sah­ne ser­viert. Je nach Ge­schmack kön­nen au­ßer­dem Wal­nüs­se dar­über ge­streut wer­den und mit Ahorn­si­rup oder Zu­cker ge­süßt wer­den.

Die­ses Re­zept kann be­lie­big va­ri­iert wer­den. Statt Was­ser kann zum Bei­spiel auch Ap­fel­saft ver­wen­det wer­den. Statt Cran­ber­ries oder Ro­si­nen sind auch an­de­re Tro­cken­früch­te ge­eig­net wie zum Bei­spiel fein ge­hack­te Dat­teln oder Apri­ko­sen. Le­cker schmeckt das Por­ridge auch mit fri­schem Obst wie Ba­na­ne, Ap­fel, Bir­ne, Erd­bee­ren oder Blau­bee­ren. So­gar Kom­bi­na­tio­nen mit ge­ras­pel­ter Scho­ko­la­de sind mög­lich.

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