Ratatouille

Zu­be­rei­tungs­zeit:
et­wa 45 Mi­nu­ten

Zutaten für 4 Personen:

  • 200 g Au­ber­gi­nen
  • 200 g Zuc­chi­ni
  • 100 g Pa­pri­ka rot
  • 100 g Pa­pri­ka gelb
  • 100 g Pa­pri­ka grün
  • 100 g Ge­mü­se­zwie­beln
  • 100 g To­ma­ten
  • 1 Knob­lauch­ze­he
  • fri­scher Thy­mi­an & Ros­ma­rin (oder an­de­re Kräu­ter der Pro­vence)
  • Salz & Pfef­fer
  • et­was Zi­tro­nen­saft
  • Öl/Butter zum An­bra­ten (am Bes­ten Oli­ven­öl)

Zubereitung:

Zu­al­ler­erst wer­den al­le Pa­pri­ka­scho­ten ent­kernt, ge­schält und in sehr klei­ne Wür­fel ge­schnit­ten.
Auch die Zwie­bel wird in klei­ne Wür­fel ge­schnit­ten. Die Knob­lauch­ze­he wird flach­ge­drückt.

Als nächs­tes folgt die Zuc­chi­ni: Die Mit­te der Zuc­chi­ni wird nicht be­nö­tigt. Es wer­den le­dig­lich rund­her­um dün­ne Schei­ben ab­ge­schnit­ten, wel­che ge­streift und dann wie­der sehr klein ge­wür­felt wer­den.

Eben­so wird auch bei der Au­ber­gi­ne vor­ge­gan­gen: Rund­her­um dün­ne Schei­ben ab­schnei­den, strei­fen und klein wür­feln. Nun wer­den die Au­ber­gi­nen­wür­fel in Zi­tro­nen­saft „ge­ba­det“. Die­ser Vor­gang ver­hin­dert das „Bra­un­wer­den“ durch den Kon­takt und die Re­ak­ti­on mit dem Sauer­stoff (ähn­lich wie bei Äp­feln). Sie blei­ben beim spä­te­ren An­bra­ten auch kna­cki­ger und oben­drein er­hält das gan­ze Ge­richt ei­nen fruch­ti­gen Pfiff.

Nun wird al­les in ei­ner Pfan­ne oder in ei­nem Topf mit dem Oli­ven­öl an­ge­bra­ten. Wich­tig hier­bei ist, dass je­de Ge­mü­se­sor­te se­pa­rat an­ge­bra­ten wird. Da­durch wird das Ge­richt nicht “mat­schig”, denn das Ge­mü­se bleibt kna­ckig. Au­ßer­dem be­hält es sei­nen Ei­gen­ge­schmack bei, doch das Zu­sam­men­spiel mit den an­de­ren Sor­ten bleibt sehr har­mo­nisch. So­mit ist das Ge­schmacks­er­leb­nis grö­ßer als bei her­kömm­li­chen Ra­ta­touille­ge­rich­ten, bei wel­chen je­des Ge­mü­se ge­schmack­lich dem an­de­ren gleicht. Au­ßer­dem schmei­chelt das ser­vier­te Ge­richt dem Au­ge mehr, denn die ein­zel­nen Ge­mü­se­kom­po­nen­te sind wei­ter er­kenn­bar.
Die Au­ber­gi­nen wer­den an­ge­bra­ten, bis sie ei­ne leicht bräun­li­che Far­be an­neh­men. Die Zwie­beln und die Knob­lauch­ze­he bra­ten je­weils für et­wa acht Mi­nu­ten. Die Pa­pri­ka­scho­ten und die Zuc­chi­ni ver­wei­len für et­wa fünf Mi­nu­ten in der hei­ßen Pfan­ne.

Nun wer­den die To­ma­ten blan­chiert, ge­häu­tet, ent­kernt und in klei­ne Stü­cke ge­schnit­ten.

Erst jetzt wird das ge­sam­te Ge­mü­se, in­klu­si­ve der To­ma­ten, in ei­ne Pfan­ne ge­ge­ben und noch­mals auf­ge­wärmt. Den Ros­ma­rin und Thy­mi­an fein­ha­cken und hin­zu­fü­gen. Mit Salz und Pfef­fer ab­schme­cken.
Je nach per­sön­li­chem Ge­schmack, ob nun lie­ber biss­fest oder durch­ge­kocht, va­ri­iert die Gar­zeit.

Egal ob als Haupt­ge­richt, Vor­spei­se oder klei­ner Mahl­zeit zwi­schen­durch: Das tra­di­tio­nel­le Ra­ta­touille schmeckt gran­di­os, ist ein­fach in der Zu­be­rei­tung und macht satt. Wenn doch ei­ne Bei­la­ge ge­wünscht wird, kann man so gut wie al­les da­zu ser­vie­ren. Sehr gut pas­sen Ba­guettes, Kar­tof­feln, Nu­deln, Reis, Fisch, Hähn­chen, etc. Dem Ge­schmack sind hier kei­ne Gren­zen ge­setzt.

Et voi­là… Bon ap­pé­tit!

Tipp:

Nach ei­nem voll­stän­di­gen Er­kal­ten und an­schlie­ßen­dem er­neu­ten Er­wär­men ent­fal­tet das Ra­ta­touille ei­nen noch in­ten­si­ve­ren Ge­schmack.

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