Tiramisù

Ti­ra­misù ist ein weit über die Gren­zen Ita­li­ens hin­aus be­lieb­tes Des­sert. Über­setzt be­deu­tet Ti­ra­misù: „Zieh mich hoch!“. Aro­ma­ti­siert wird die­se sü­ße Köst­lich­keit mit Es­pres­so und Mar­sa­la, ei­nem sü­ßen, ita­lie­ni­schen Li­kör­wein oder auch mit dem Man­del­li­kör Ama­ret­to.

Zu­be­rei­tungs­zeit:
ca. 25 Mi­nu­ten
War­te­zeit:
3 Stun­den

Zutaten für 6 Personen:

  • 5 Ei­er
  • 500 g Mas­car­po­ne
  • 150 g Pu­der­zu­cker
  • 250 g Löf­fel­bis­kuit
  • 250 ml Es­pres­so
  • 4 cl Mar­sa­la oder Ama­ret­to
  • un­ge­süß­tes Ka­kao­pul­ver

Zubereitung:

Für das Ti­ra­misù soll­ten sie un­be­dingt sehr fri­sche Ei­er ver­wen­den, da die­se roh ver­ar­bei­tet wer­den. Be­son­ders im Som­mer soll­te man das Ti­ra­misù nicht zu lan­ge auf­he­ben.

Zu­nächst wird der Es­pres­so ge­kocht. Ein ori­gi­nal ita­lie­ni­sches Ti­ra­misù wird na­tür­lich aus­schließ­lich mit Es­pres­so zu­be­rei­tet. Wer kei­ne Es­pres­so­ma­schi­ne hat kann al­ter­na­tiv ent­we­der Es­pres­so-Kaf­fee mit ei­nem Hand­fil­ter auf­brü­hen oder zur Not auch ei­nen gu­ten, stark auf­ge­brüh­ten an­de­ren Kaf­fee ver­wen­den. Der Kaf­fee muss nun bis zur Ver­wen­dung ab­küh­len.

Für die Creme wer­den zu­nächst die Ei­er ge­trennt und das Ei­weiß wird mit 2 EL Pu­der­zu­cker mit ei­nem Hand­rühr­ge­rät zu stei­fem Schnee ge­schla­gen.

In ei­ner gro­ßen Schüs­sel wer­den die Ei­gel­be zu­sam­men mit dem Zu­cker eben­falls min­des­tens 3 Mi­nu­ten lang sehr schau­mig ge­schla­gen. Der Mas­car­po­ne wird nun un­ter die Ei­gelb­mas­se ge­rührt, bis sich al­les gut ver­bun­den hat. Zum Schluss hebt man das Ei­weiß mit ei­nem Teig­scha­ber oder Schnee­be­sen vor­sich­tig un­ter, bis es sich gleich­mä­ßig in der Creme ver­teilt hat.

Wenn der Es­pres­so ab­ge­kühlt ist, kommt er zu­sam­men mit dem Mar­sa­la oder dem Ama­ret­to in ei­ne fla­che Scha­le. Sie soll­te groß ge­nug sein um die Löf­fel­bis­kuit dar­in ein­zu­tun­ken.

Das Ti­ra­misù wird nun in ei­ne ge­eig­ne­te, recht­ecki­ge Form ge­schich­tet. Am bes­ten eig­net sich ei­ne La­sa­gne- oder Auf­lauf­form. Der Rand soll­te hoch ge­nug sein, da­mit min­des­tens 2 Schich­ten hin­ein pas­sen.
Auf dem Bo­den der Form wird zu­erst et­was Creme ver­teilt. Die Löf­fel­bis­kuit wer­den ein­zeln kurz durch den Kaf­fee ge­zo­gen. Sie dür­fen sich auf kei­nen Fall zu sehr voll­saugen, müs­sen aber ein­mal kom­plett un­ter­ge­taucht wer­den. Wenn man ei­nen ge­tauch­ten Bis­kuit durch­bricht soll­te er nur au­ßen dun­kel sein und in­nen noch ei­nen hel­len Kern ha­ben. Nur so kön­nen die Bis­kuit spä­ter ei­nen Teil der Flüs­sig­keit aus der Mas­car­po­ne-Creme auf­neh­men, wo­durch das Ti­ra­misù fes­ter wird.

Die ge­tauch­ten Löf­fel­bis­kuit wer­den ne­ben­ein­an­der di­rekt in die Form ge­legt. Tau­chen sie sie nicht schon zu­vor al­le ein, dann wei­chen sie zu sehr durch. Idea­ler­wei­se ist nun die Hälf­te auf­ge­braucht, so dass noch ge­nü­gend Bis­kuit für ei­ne zwei­te Schicht üb­rig ist. Auf die ers­te La­ge Bis­kuit wird nun et­wa die Hälf­te der Creme ver­teilt, be­vor die zwei­te La­ge folgt. Der Rest der Creme wird nun dar­über ver­teilt und glatt ge­stri­chen. Zum Schluss be­stäu­ben sie das Ti­ra­misù mit dem Ka­kao und stel­len die Form ab­ge­deckt für min­des­tens 3 Stun­den in den Kühl­schrank.

Vor dem Ser­vie­ren kön­nen sie zu­sätz­lich noch et­was Ka­kao über das Ti­ra­misù sie­ben.

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